HAPPY TAPPING TIME · EFT & TAPPING
EFT – für mehr Glitzer im Leben
Oft halten uns negative Gefühle, Gedanken oder alte Glaubenssätze davon ab, das Leben so zu gestalten, wie wir es uns eigentlich wünschen. Wir stellen uns hinten an – und leben and unserem Leben vorbei.
EFT Tapping ist eine leicht erlernbare Klopftechnik, die dich dabei unterstützen kann, dich bewusst mit belastenden Emotionen auseinanderzusetzen, Stress (und vor allem den Mental Load!) zu reduzieren, neue Perspektiven zu entwickeln und zurück zu dem zu finden, was du dir wirklich für dich selbst und dein Leben wünschst – während dein Umfeld genauso von deiner neuen Energie profitiert wie du selbst.
Also wirf den ganzen negativen Ballast über Bord – und hol dir mehr Glitzer für dein Leben!
WAS IST EFT UND WIE WIRKT ES
EFT vs. konventionelles „Darüber Reden“
Sicher kennst du diese Situation so oder in einer ähnlichen Form: Du entdeckst an der Wohnzimmerwand eine dicke, große Winkelspinne – und stehst jetzt vor der glorreichen Aufgabe, die Spinne dort wieder „irgendwie“ wegzubekommen. Vorzugsweise lebend nach draußen. Und obwohl du dir einredest, dass die Spinne ja eigentlich ganz lieb ist, sie dir nichts tut und sie bestimmt mehr Angst vor dir hat als du vor ihr hast, kommt die Nachricht nicht bei deinem Körper an. Das Herz schlägt dir trotzdem bis zum Hals, deine Hände werden schwitzig und du lässt die Spinne keine Sekunde aus den Augen, aus Angst sie springt dich jeden Moment an um dich zum nächsten Spiderman zu beißen…
Warum du wenig Erfolg hast, dich rational davon überzeugen zu wollen, dass die Spinne keine Gefahr für dich bedeutet? Weil dein Verhalten und deine Reaktion zu 95% unbewusst gesteuert werden. Und egal wie oft du dir sagst, dass die Spinne besseres zu tun hat, als dich anzuspringen – deine 5% rationaler Verstand werden herzlich wenig Erfolg haben, die restlichen 95% Unterbewusstsein von dir davon zu überzeugen.
Genau aus diesem Grund, bringt es oft nicht den gewünschten Erfolg, immer wieder über eine Sache zu sprechen. Denn häufig kommt die Nachricht aus dem Verstand einfach nicht im Körper an. Und genau diese Lücke schließen wir mit EFT.
Oftmals hinterlassen Erfahrungen bei uns negative Emotionen, die auch dann noch in unserem Körper verweilen, wenn das ursprüngliche Ereignis schon längst vergangen ist. In unserem Beispiel mit der Spinne reicht es, wenn irgendjemand früher mal eine negative Reaktion im Hinblick auf Spinnen in deinem Beisein gezeigt hat. Du brauchst dafür noch nicht einmal selbst eine negative Erfahrung mit einer Spinne. Du speicherst trotzdem die Information ab „Spinnen sind gefährlich“ und genau diese Information wird später bei jedem Zusammentreffen mit einer Spinne automatisch wieder hervorgeholt. Da das Programm unbewusst abläuft, hast du wenig Chancen, es durch reines rationales Argumentieren zu verändern.
Mit EFT lösen wir das Problem an der Wurzel. Im Fall der Spinne, würden wir das Gefühl nehmen, das die Spinne bei dir auslöst (indem du dir eine Situation mit einer Winkelspinne im Wohnzimmer vorstellst oder ein Bild einer Spinne ansiehst) und gleichzeitig deinem Körper signalisieren, dass er sicher ist. Dies tun wir, indem wir bestimmt Punkte am Körper leicht mit den Fingerspitzen „klopfen“. Die Punkte sind nicht willkürlich, sondern liegen auf den Hauptmeridianen (Energiebahnen), die unseren Körper durchziehen. Du hast davon sicher schon einmal gehört. Auch die Akupunktur arbeitet mit diesen Energiebahnen. Der Effekt des Klopfens dieser speziellen Punkte ist der, dass sich dein Körper entspannt – ganz so, als würdest du dir selbst tröstend über den Rücken streicheln. Wir signalisieren dem Körper damit „Auch wenn du eine Spinne siehst, ist alles in Ordnung und du bist in Sicherheit“. Die ursprüngliche negative Verknüpfung wird dadurch aufgehoben und du bist bei einem erneuten Anblick der Spinne wesentlich entspannter.
Mit EFT arbeiten wir also sowohl auf geistiger, als auch auf körperlicher Ebene, was die Klopfakupressur umso wirksamer und viel schneller macht, als konventionelles „Darüber Reden“. EFT senkt nachweislich in kürzester Zeit den Cortisol-Spiegel im Körper, wodurch sowohl akute Emotionen (die dich im Moment überkommen wie z.B. Heißhungerattacken oder Angst vor einer Prüfung) bearbeitet werden können wie auch Emotionen, die du schon eine Weile mit dir herumträgst (siehe Angst vor Spinnen).
DEINE KLOPFANLEITUNG
EFT Schritt für Schritt
Wie funktioniert EFT nun genau? Schauen wir uns zunächst einmal an, wie genau man „klopft“. Die folgenden Abbildungen zeigen dir die Positionen der einzelnen Klopfpunkte.
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Die Klopfpunkte


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Der Ablauf
Eine einfache EFT-Klopfrunde besteht aus sechs Schritten. Du kannst sie in deinem eigenen Tempo durchführen.
01 Thema auswählen
Wähle ein konkretes Gefühl oder eine überschaubare Alltagssituation. Beispiel: Ich ärgere mich, weil mein Mann schon wieder seine Wäsche NEBEN den Wäschekorb geworfen hat, anstatt sie IN den Wäschekorb zu legen.
02 Intensität einschätzen
Bewerte dein Gefühl auf einer Skala von 0 bis 10.
03 Einstimmungssatz sprechen
Klopfe auf die Handkante und wiederhole deinen Einstimmungssatz dreimal. Der Einstimmungssatz ist immer „Auch wenn ich (Gefühl) bin, liebe und akzeptiere ich mich wie ich bin.“ Beispiel: „Auch wenn ich gerade super sauer bin, dass mein Mann seine dreckige Wäsche wieder NEBEN den Wäschekorb anstatt IN den Wäschekorb gelegt hat, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.“
04 Klopfpunkte durchgehen
Klopfe die Punkte nacheinander und wiederhole einen kurzen Erinnerungssatz. Der Erinnerungssatz ist einfach das Gefühl, das du gerade verspürst. Beispiel: „Ich bin so sauer.“ In der langen Sequenz gehören auch die Handpunkte zur Klopfreihenfolge dazu.
05 Innehalten
Atme ruhig durch und beobachte, was sich verändert hat.
06 Erneut einschätzen
Bewerte die Intensität noch einmal. Wiederhole die Runde bei Bedarf – so lange, bis du nicht mehr das dringende Bedürfnis verspürst, deinem Mann den Hals umzudrehen-
Beispiel für einen Einstimmungssatz:
„Auch wenn ich gerade nervös bin, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin.“
Als Erinnerungssatz kannst du z.B. „Diese Nervosität“ nehmen.
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Kurzversion
Vielleicht hast du EFT bereits in einem meiner Videos oder in anderen Online-Anleitungen gesehen. Dort wird häufig eine verkürzte Klopfsequenz verwendet, die sich auf die Punkte an Kopf und Oberkörper konzentriert.
Auch ich verwende diese Kurzversion in meinen Online-Inhalten. Im persönlichen Coaching arbeite ich dagegen mit der längeren Sequenz einschließlich der Hand- und Fingerpunkte.
In manchen EFT-Anleitungen findest du zusätzlich den sogenannten Unter-der-Brust-Punkt. Diesen lasse ich bewusst aus, wie es auch bei vielen heute verbreiteten EFT-Sequenzen üblich ist.
THEMEN FÜR EFT
Wobei kann dir EFT helfen?
Es gibt viele Bereiche, in denen dir EFT helfen kann – nicht nur bei der Angst vor Spinnen. Die untenstehende List ist nur eine kleine Auswahl.
- Ängste (Spinnenangst, Flugangst, Höhenangst, Prüfungsangst, Angst vor Leuten zu sprechen)
- Depression
- Negative Glaubenssätze („Ich bin nicht gut genug“, „Niemand mag mich“, „Ich mache immer alles falsch“, „Ich habe einfach kein Glück“)
- Negative Erfahrungen in der Vergangenheit und Gefühle, die nun durch ähnliche Situationen getriggert werden (z.B. Beteiligung an einem Verkehrsunfall und Angst, dass einem das Gleiche erneut widerfährt)
- Stress (u.a. durch Mental Load)
- Tinnitus
- Verarbeitung von Trauer (Verlust eines geliebten Menschen, Fehlgeburt)
- Negative Erlebnisse bei der Geburt eines Kindes (Geburt verläuft anders, als du dir das vorgestellt hast)
- Überforderung im Mama-Alltag/das Gefühl nicht gut genug zu sein
- Du wirst durch das Verhalten deines Kindes getriggert und wirst laut/wütend
- Abnehmen
- Beziehungsprobleme
- Du möchtest dein Traumbusiness aufbauen und kommst aber nicht vorwärts
- Schwierigkeiten schwanger zu werden
- Zyklusunregelmäßigkeiten
Folge gerne meinen Blogeinträgen für mehr Infos zu den einzelnen Themengebieten.
